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Pfusch am Bau

So ungern ich es auch tu, aber heut muss ich mal meine eigene Arbeit an den Pranger stellen. Pfusch am Bau, nach nicht mal einem Jahr sind schon die ersten Materialermüdungen deutlich festzustellen. Deshalb mein Appell an alle Selbstbauer, lasst euch Zeit, so dass die Materialschichten ordentlich durchtrocknen können. ("Der Bau muss trocken werden!" Ja sichersichersicher) Und vor allen Dingen versiegelt Holzteile gegen evtl. aufquellen, sonst habt ihr die gleichen Resultate wie ich hier.

Zu der Herkunft der weissen "Stockflecken" kann ich nur mutmassen, entweder ist es IGORs ätzende Harnsäure oder aber das Auskalken des Untergrundputzes, der Fliesenkleber blutet ja so ähnlich aus, wenn man an einigen Stellen noch mal mit Wasser drüberstreicht. Na ja, mal sehen wie lange der Racker da noch dran rumklettern kann bis alles zambricht. Ich klopf mal auf die hölzerne Tischkante und warte ab. PROST!

 

Schadensbegrenzung, oder wie man Tarzan die Liane stutzt

Nachdem ich mich schon einen Monat lang gewundert habe, warum mich mein Terraristikfachverkäufer wöchentlich mit einem breiteren Grinsen am Eingang empfängt und seinen Lagerbestand an 150 Watt Basking Spot Lamps aus heiterem Himmel verdreifacht hat, ging mir ein ganz anderes Licht auf. Zweifelte ich zuerst noch ernsthaft an meinen elektrischen Installationskünsten ging ich dazu über, an einen allg. und produktionsabhängigen Materialfehler in Serie zu glauben. Doch gerade als ich meinen gespitzten Griffel zum Schreiben eines saftigen Reklamationsschreibens auf das Papier senkte tat es einen kräftigen Schlag aus dem tropischen Hexenkessel. Schnellen Schrittes wollte ich IGOR zur Hilfe eilen, da ereilte mich der Schlag! TARZAN sprang munter mit dem Schwanz schwingend von Spot Lamp zu Spot Lamp. AAAHHHUUUUAAAAIIIIAAAAAAAARRRRGGHHHHH !!!!!!!! Und schon wieder 25 EURO für die Tonne!!!!! Na warte, dachte Schwarte und schritt sofort zur Tat.

Also erst mal munter alle Kabel gekappt, einige Löcher gebohrt...

...um diesen, sagen wir mal schlaff herunterhängenden Zustand der bereits vorinstallierten Bestrahlungseinheiten...

...in einen eher steif und starren Zustand umzuwandeln. (Desweiteren werden zum Schutze vor Verbrennungen auch noch Gitterkörbe über die Leuchtmittel montiert, nur leider gehören Gitterreflektorkörbe bislang noch nicht zum Sonntags-Sortiment eines ansonsten recht gut sortierten Tankstellenshops)

Da hatter gut Lachen, der Herr Bauaufderleiter, nur sein sportlich schuppiger Untermieter weiss noch nicht so Recht, was er von diesen sonntäglichen Umbauarbeiten halten soll. Dieser skeptische Blick aus bernsteinfarbenen Augen spricht Bände "...dieser Aff' vermiest mir einfach jeden (teuren) Spass"

Der Herr der Fliegen

Unsere erste Parasiten-Plage im Terrarium. Vor lauter schwarzen Obstfliegen sah man den Wald nicht mehr. Eigentlich ein Festfressen für jedes normale Reptil, sollte man annehmen, aber da unser IGOR nun mal konsequenter Vegetarier ist, war er von dem schwirrenden Inferno reichlich unbeeindruckt.

Unter Einsatz meines Lebens und vier Stück leckerer, im gut sortierten Hauswarenfachhandel erstandenen Honigröllchen war ich innerhalb 2 Tagen wieder Herr der Fliegen. 2 weitere Tage hab ich übrigens die leckere Honigpaste wieder von den Scheiben gekratzt, ohne einen gscheiden Ceranfeldschaber hätte dieses Unterfangen auch schnell zu meinem Lebenswerk werden können. Watt 'ne verdammte Sauerei, aber irgendwie auch sehr nahrhaft, vielleicht vertreib ich dieses Schmankerl schon bald als Frank's fröhlichen Fliegenschmus im Biologisch ökologischen Fachhandel. Garantiert aus eigenem Anbau und ungespritzt *hahaha*

 

Rotz und Wasser

Ja, unser Igor ist auch nur ein Leguan und rotzt sich bei Zeiten munter das ganze Hirn durch die Atemwege. (Zumindest sieht es so aus) An die erfahrenen Leguanbeobachter unter euch: tut's jetzt nicht schimpfen! Ja natürlich ist das für einen Grünen ganz normal und er scheidet auf diesem Wege natürlich nur Salze und sonstigen Schlonz aus, wir rotzen ja auch ständig unseren krustig gesammelten Feinstaub in die 4lagige Zellulose, is klar!

Tja und gegen so viel Rotz hilft leider nur Eines, ganz viel Wasser und Scheuern, Scheuern und nochmals Scheuern! Kleiner Tipp: Willst du viel, dann spül mit Pril.

 

Installation FAKIR Ultraschallvernebler

It's "Tool Time" oder "The chaos" Part 2 - ich liebe es. Heute: Gas, Wasser, Scheisse, Saunalandschaften, und Peter Lustig macht Dampf auf den Kessel.

Da es schnell gehen mußte (Ich hatte genau 2 Stunden inkl. Glasreinigung) sehen wir mal von der A Note ab. Leider hatte ich keinen 70er Dosenbohrer zur Hand, deshalb fix vorgetäuscht und nochmal mit der guten alten Pendelhubstichsäge hinterhergewischt. ZACK und feddich is das Vogelhäusschen.

"Das ich der Röhrich bin, das weiß ein jedes Kind...". Der Zulauf ins Becken ist absichtlich höher angesetzt, als das Gerät selbst, da nun daß an den Rohren bereits kondensierende Wasser wieder zurück in den Tank laufen kann.

Endlich raucht's aus allen Löchern, so muß Nebel aussehn. Fehlt nur noch die Diskokugel und eine 3 Kanal Lichtorgel vom Conrad. *hihi*

Und wie Sie sehen, sehen sie nichts, das Rohr ist scheinbar unsichtbar, wenn man von vorn draufschaut. Und der Nebel des Grauens wabert langsam über die komplette Botanik im Kessel. *so is fein*

 

Neues Wasserbecken

Bei der Gelegenheit hab ich auch noch ein neues, wesentlich größeres Wasserbecken reingestellt, da das Kunststoffbecken, welches ich ursprünglich reingestellt hatte bereits nach einem Monat fette Risse hatte und ständig das Wasser auslief, gut für's Substrat, schlecht für mich. Jetzt hab ich a) eine größere Verdunstungsfläche und b) eine wesentlich bessere Heizeigenschaft, da das neue Becken aus dünnem Metall ist. Ist ursprünglich ein Untersetzer für Blumentöpfe für 7 Euro aus dem OBI. So is fein!

 

Hier halten wir euch auf dem Laufenden welche technischen oder baumaßnahmlichen Modifikationen getätigt wurden.

 

 

zu hause terrarium bewohner besucher freunde

Der Prozess

...lässt nicht lang auf sich warten